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Im Rahmen der zweiten Personalratssitzung an der TU
Braunschweig konnte der AStA eine Rede mit anschließender Diskussion vor der
Versammlung halten. Das Interessante dabei war, dass vom „einfachen Arbeiter“
bis zu Professoren alle Gruppen von Angestellten der TU Braunschweig vertreten
waren.
Dabei hat der AStA versucht darüber aufzuklären, dass die
Einführung von Studiengebühren nicht Arbeitsplätze an den Hochschulen sichert,
sondern diese sogar teilweise gefährdet.
Vor allem wurde aber auf die durch Studiengebühren
verschärfte soziale Selektion hingewiesen, die es gerade Kindern nicht so
finanzstarker und/oder sogenannter bildungsferner Schichten noch stärker
erschwert ein Studium aufzunehmen. Studiengebühren seien aber nur ein Symptom
für die derzeitige Ausrichtung der Politik bzw. den Bildungs- und Sozialabbau,
die sich auch in der Personalpolitik der Landesregierung an der TU Braunschweig
zeigt.
Der Personalrat sprach von vielen neuen Erkenntnissen, zu
denen er durch den Vortrag und die anschließende Diskussion gelangte. Die
Versammlung sprach sie für eine stärkere Zusammenarbeit des Personals mit den
Studierenden an der TU Braunschweig aus. Deshalb sollen gemeinsame Aktionen folgen, die die
Solidarisierung auch außerhalb der schon bestehen Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften
verdeutlichen soll.
Hoffen wir mal das dies klappt!!!! |